Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (VVT)

Die DS-GVO schreibt Verantwortlichen (Unternehmen, Vereinen) das Führen eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten (VVT) vor.

Wenn das Unternehmen mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigt, muss immer ein VVT geführt werden.

Wenn weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt sind, muss ein VVT nicht geführt werden.

Doch dazu gibt es Ausnahmeregelungen.

Ein Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter muss ein VVT führen, wenn

  1. die Verarbeitung ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen birgt oder
  2. die Verarbeitung nicht nur gelegentlich erfolgt oder
  3. besondere Datenkategorien bzw. personenbezogen Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten verarbeitet werden.

Die Anzahl der Mitarbeiter ist alleine nicht maßgebend. So müssen auch Kleinstunternehmen ein VVT führen, wenn auch nur eine der Ausnahmeregeln (1. - 3.) für das Unternehmen zutrifft.

Unter Unternehmen versteht die DS-GVO natürliche und juristische Personen, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Und dies unabhängig von der Rechtsform.

Dazu gehören auch Personengesellschaften oder Vereinigungen, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen.

Ob Sie ein VVT führen müssen, können Sie anhand unseres Flowcharts und der Checkliste selbst prüfen.

Sie können uns dazu unverbindlich kontaktieren.

Lesen Sie dazu auch:

IT-Sicherheitsbeauftragter, Datenschutzbeauftragter, Über uns, Datenschutz-Management-System, Datenschutzorganisation, Auftragsverarbeitung, Datenschutz, Datenschutz-Schulungen, Arbeitsplatz und seine Nutzungsbedingungen, Webserver und Auftragsverarbeitung, BGH-Urteil vom 28.05.2020 zu Cookies, Fragebogen zur Videoüberwachung